1 Gans  (ca. 4 kg)
1 Lorbeerblatt
1 Bund Suppengemüse
4 Äpfel
3 Zwiebeln
Salz
Soßenbinder

Rotwein

fertige Geflügelbrühe / Gemüsebrühe bzw. Salzwasser

 

  1. Gänseklein aus der Bauchhöhle entnehmen und eine Brühe kochen (wird zum Aufgießen benötigt).
    Man kann natürlich auch fertige Geflügelbrühe / Geflügelfond / Gemüsebrühe oder Salzwasser verwenden.

  2. Vorhandenes Bauchfett aus der Bauchhöhle entfernen, kann später im Gänseschmalz ausgebraten werden.

  3. Die Gans von innen und außen waschen und abtrocknen. Innen gründlich mit Salz ausreiben und leicht pfeffern.
    Äpfel und  Zwiebeln waschen und in grobe Würfel schneiden, zusammen mit dem zerteilten Lorbeerblatt in die Bauchhöhle füllen. Dies sorgt für ein gutes Aroma. Bauchhöhle mit Zahntochern verschließen oder zunähen.

  4. Backröhre nur auf 140 Grad vorheizen, damit das Fleisch nicht zu trocken wird. Den Gänsebräter ca. 2-3 cm hoch mit Wasser füllen und die Gans mit der Brust nach unten hinein legen. Suppengemüse dazu geben. Nicht mit einem Deckel abdecken. Eine Gans benötigt pro kg Gewicht ca. 1 Stunde Garzeit. D.h. eine Vier-Kilo-Gans benötigt ca. 4 Stunden. Temperatur langsam bis auf 200 ° C steigern.

  5. Beim Braten regelmäßig mit Salzwasser besser noch mit Brühe begießen, damit das Fleisch nicht austrocknet. Wenn die Rückseite braun geworden ist, das Federvieh wenden, also Brust nach oben. Häufig begießen, das ist das wichtigste. Wenn die Haut schneller braun wird, als man will, mit Alu-Folie abdecken.

  6. An den Seiten mit der Fleischgabel hineinstechen, so kann das Gänsefett besser ausschmelzen. Das überschüssige Fett in einen Topf abschöpfen, kann schnell ein halber Liter und mehr werden. Davon kann man Gänseschmalz (Brotaufstrich) herstellen.

  7. Wenn sich ein Flügelknochen leicht entfernen lässt, ist der Vogel weich. Dreieinhalb bis vier Stunden müssen auf jeden Fall eingeplant werden. Eventuell zuletzt den Backofengrill dazuschalten um eine knusprigere Haut zu erhalten.

  8. Mit der Geflügelschere halbieren und dann portionieren, so dass jeder von Brust und Keule probieren kann. Fleischteile abdecken und warm stellen.

  9. Den entfetteten Gänsefond (Fett abschöpfen) zusammen mit der Füllung durch ein Sieb passieren. So lange mit dem Schneebesen rühren, bis nur noch Apfelschale und andere feste Bestandteile im Sieb sind. Soße noch einmal aufkochen, mit Rotwein aromatisieren. Aber nur löffelweise dazu geben, es soll ja nach Gans schmecken. Mit wenig dunklem Soßenbinder leicht andicken.

 

Beilagen: Kartoffelklöße und Rotkraut

 

Tipp:

Nicht verzehrte Fleischstücke erhitzt man am nächsten Tag in der Soße und stellt sie nochmals unter den Backofengrill.