Zutaten:

500 g Mehl
25 g Hefe
1Teel. Zucker
1/8 l Milch
30 g Butter
2 Eier
50 g Zucker
1 Teel. Salz
200 g durchwachsener, gewürfelter Speck (Bauchspeck)
1 kg Zwiebeln
¼ l Sauerrahm

 

  1. Die Hefe in eine Tasse bröckeln und mit etwas lauwarmer Milch und 1 Telöffel Zucker verrühren.
  2. Das Mehl in eine tiefe Schüssel sieben und eine Vertiefung formen. Die flüssige Hefe in die Vertiefung gießen und mit etwas Mehl überstäuben.
  3. Diesen Vorteig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen.

  4. In der Zwischenzeit: Zwiebeln in Ringe schneiden und in etwas Fett oder Öl glasig dünsten, salzen und zuletzt mit Sauerrahm vermischen.

  5. Anschließend die Milch, weiche Butter, Eier, Zucker, Salz in die Schüssel  geben und zu einem Teig verrühren und kneten bis der Teig sich leicht von der Schüssel lösen lässt. Zuletzt mit dem Handballen zu einem Ballen kneten (leichter geht dies natürlich mit einer Knetmaschine).
  6. Den Teig  an einem warmen Ort (zugedeckt) bis zur doppelten Größe aufgehen lassen.
  7. Auf dem gefetteten Backblech dünn ausrollen.
  8. Mit der Zwiebelmasse belegen und mit dem gewürfelten Speck bestreuen.
  9. 30 Min. bei 220 °C backen.

Dazu trank man früher kalte Milch. Heute ist vielleicht ein trockener Weißwein oder ein Federweißer die erste Wahl.

Geschichtliches:
Der Zwiebelkuchen wurde früher aus Brotteig (mit Sauerteig) hergestellt. Zwiebelkuchen gab es daher in der Regel nur am Brotbacktag. Statt Sauerrahm wurde über den Zwiebelbelag gestockte "steckerte" Milch verstrichen.